Klar sprechen.
Sagen, was man meint. Ein freundliches Wort braucht für uns keine große Verpackung – und ein ehrliches Dankeschön keine lange Rede.
Ruhrgebiet · Menschen · Erinnerungen
Zechen und Stahl haben die Landschaft geprägt. Menschen haben sie mit Leben gefüllt. In den Straßen, den Nachbarschaften und an den Buden wird diese Geschichte bis heute weitererzählt.
Das Revier kennenlernenSo verstehen wir Ruhrpott-Mentalität
Es gibt nicht den einen Menschen aus dem Pott. Die Region hat viele Stimmen und Lebenswege. Wenn wir bei Mummel von Ruhrpott-Mentalität sprechen, meinen wir eine Haltung, die uns wichtig ist.
Sagen, was man meint. Ein freundliches Wort braucht für uns keine große Verpackung – und ein ehrliches Dankeschön keine lange Rede.
Am Tresen kommt man ins Gespräch. Wer neu dazukommt, bringt eine andere Geschichte mit. Gerade diese Vielfalt macht das Revier lebendig.
Sich aufeinander verlassen und den nächsten Schritt gemeinsam machen: Diese Haltung möchten wir in unserem Alltag weitertragen.
Das Revier ist gewachsen. Und hat sich verändert.
Industrialisierung
Aus einer überwiegend ländlichen Region mit kleineren Städten wurde ein dicht besiedelter Industrieraum. Bergwerke, Hütten, Verkehrswege und neue Wohnviertel veränderten das Ruhrgebiet grundlegend.
Die Spuren dieser Entwicklung lassen sich heute entlang der Themenrouten der Route Industriekultur erkunden – auch abseits der großen Zechensilhouetten.
Migration und Alltag
Zur Geschichte des Reviers gehören Menschen, die zum Arbeiten hierherkamen und ihr Leben hier aufbauten. Polnische Migration und die Lebenswelten türkeistämmiger Familien sind zwei wichtige Teile dieser vielstimmigen Geschichte.
Das Ruhr Museum dokumentiert sowohl polnisches Leben im Ruhrgebiet als auch den Alltag türkischer Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten.
Strukturwandel
Mit dem Rückgang der Montanindustrie veränderten sich Arbeit und Alltag erneut. Ehemalige Industrieorte wurden auch zu Räumen für Kultur, Begegnung und neue Ideen.
Ein Beispiel ist Zollverein in Essen: Die Zeche schloss 1986, die Kokerei 1993. Seit 2001 gehört der Industriekomplex zum UNESCO-Welterbe. Die Geschichte Zollvereins macht diesen Wandel sichtbar.
Zu dieser Geschichte gehören ebenso harte Arbeitsbedingungen, Brüche und Verluste. Unsere Verbundenheit mit dem Revier lässt Raum für beides: schöne Erinnerungen und einen ehrlichen Blick zurück.
Alltagskultur auf wenigen Quadratmetern
Die Zeitung holen, etwas Süßes aussuchen, kurz stehen bleiben und reden: Trinkhallen verbinden den kleinen Einkauf mit einer Begegnung. Ruhr Tourismus beschreibt die Buden als prägende Orte des Alltags im Revier – vom morgendlichen Kaffee bis zum Feierabend.
Für viele gehört auch diese Erinnerung dazu: das erste eigene Taschengeld in der Hand und die große Frage vor dem Süßigkeitenregal. Was kommt heute in die gemischte Tüte?
Genau diese kleinen Momente möchten wir bei Mummel weitergeben. So kann aus einer Tüte ein Gespräch werden: über die eigene Kindheit, die Bude um die Ecke oder einen vertrauten Ort.
Mehr zur Budenkultur im Ruhr-Tourismus-Guide (PDF)
Unsere Adresse in dieser Geschichte
Am Gartmannshof 19A wird seit 1938 eine Trinkhalle betrieben. Seit Juni 2023 führen Linda und Christoph Kiosk Mummel weiter. Damit hat die große Geschichte des Reviers für uns eine ganz konkrete Adresse.
Eine Mummeltüte ist ein Gruß aus diesem Ort. Wer sie verschenkt, kann seine Geschichte weitererzählen – und die Menschen beschenken, mit denen die eigene Geschichte verbunden ist.
Linda, Christoph und die Geschichte von Mummel kennenlernenFür Deine Kunden. Für Dein Team.
Verbinde Deinen persönlichen Dank mit einem Gruß aus unserer historischen Trinkhalle.